[Rezension] Blutsbande von Catherine Jinks

Worum geht's? lt. Amazon
Vampire sind tot. Und wenn sie nicht gepfählt werden wollen, sollten sie aufhören, Menschen zu beißen, und lernen, ihre Sucht zu akzeptieren, regelmäßig ihre Selbsthilfegruppe aufsuchen und endlich anfangen, ihr »Leben« in den Griff zu kriegen. Nina, mit 15 gebissen, lebt bei ihrer Mutter (nicht gebissen). Sie hasst die Vampir-Selbsthilfegruppe, die sie einmal wöchentlich besuchen muss, und langweilt sich (wenn’s denn ginge) zu Tode. Und das wird voraussichtlich – nun ja – ewig so bleiben. Doch eines Tages kommt Bewegung in die blutleere Bande: Ein Gruppenmitglied wird durch eine silberne Kugel eliminiert. Mit Nina (die beweisen will, dass Vampire keine unfähigen Schlaffis sind), Dave und Pater Ramon an der Spitze machen sich die Mitglieder der Gruppe auf, den Vampirjäger zu jagen.

Über den Autor
Catherine Jinks, geboren 1963 in Brisbane, Australien, verbrachte ihre Kindheit in Papua Neu Giunea. Sie studierte Geschichte in Sydney, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt. Sie schreibt für Erwachsene und Jugendliche und wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Children's Book Council of Australia Book of the Year.

Meine Meinung
Die Vampire um die es in diesem Buch geht, sind keine besonderen Vampire. Oder doch? Sie entsprechen nicht den allgemeinen Anforderungen an einen Vampir, zum Beispiel haben sie keine Superkräfte, können nicht fliegen und sich schon gar nicht in der Nähe eines Menschen aufhalten. Sie fühlen sich ständig krank und schlecht, müssen sich übergeben und haben Kopfschmerzen.
Kurz um: Sie sind schwach.

Nina hasst es ein Vampir zu sein und hat sich noch lange nicht damit abgefunden das sie ihr Leben lang als Schwächling durch die Welt ziehen soll. Gemeinsam mit 7 anderen Vampiren versucht sie sich in der modernen Welt zurecht zu finden ohne großes Aufregen zu verursachen. Dazu darf man natürlich keine anderen Menschen beißen und infizieren. Deswegen besuchen die 8 auch eine Vampir-Selbsthilfegruppe.

In der Gruppe wird eigentlich immer das Gleiche besprochen, erleben die Vampire doch eigentlich nichts aufregendes in ihrem Leben.
Bis zu dem Tag an dem einer der Vampire nicht auffindbar ist.
Schnell findet die kleine Gruppe heraus das Casimir tot ist. Er wurde umgebracht - von einem Vampirjäger.
Sind jetzt auch die Anderen in Gefahr? Und wie hat er überhaupt von der Existenz der Vampire erfahren?
Die Suche nach dem Mörder beginnt, immer mit der Angst, dass er die Vampire zuerst finden und auch töten könnte, wenn man ihn nicht stoppt und davon überzeugt das Vampire keine blutrünstigen Monster sind.

Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Die Spannung fehlte an manchen Stellen, da das weitere Geschehen ziemlich offensichtlich war. Einige charaktere entwickeln sich auf der Suche nach dem vermeindlichen Killer weiter und wachsen über saich hinaus. Man erlebt mit wie aus einer Gruppe Vampire, die sich nur einmal in der Woche für eine Therapiesitzung treffen, eine Gemeinschaft wird die zusammenhält.
Das Buch liest sich sehr leicht und ich konnte es gar nicht aus der Hand legen. Es hat mich ziemlich gefesselt und in seinen Bann gezogen.
Das ist mal eine ganz andere Vampirstory und trotz der fehlenden Klischees macht es Spaß an Ninas Welt teil zu haben.


20.10.10 15:49

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